Chronik rechter Vorfälle in Baden-Württemberg

Diese Chronik rechter Vorfälle informiert über rassistische und rechtsmotivierte Aktivitäten in Baden-Württemberg. Hierbei werden Gewalttaten ebenso wie Nötigung, Sachbeschädigung und Propagandadelikte berücksichtigt. Es ist jedoch von einer gewissen Dunkelziffer auszugehen, da nicht alle Taten angezeigt werden bzw. an die Öffentlichkeit gelangen. Hin und wieder wird die rechtsgerichtete Motivation einer Tat nicht als solche benannt. In diesem Fall spielt die Wahrnehmung der Betroffenen eine wichtige Rolle bei der Einordnung der Delikte. Taten, bei denen die Beratungsnehmer_innen um eine vertrauliche Behandlung bitten, werden nicht veröffentlicht.

23.05.22
Rottenburg

Antisemitische Straftat

Volksverhetzung § 130 StGB

23.05.22
Tübingen

Antisemitische Straftat

Volksverhetzung § 130 StGB

22.05.22
Allensbach

Antisemitische Straftat

Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen § 86a StGB

21.05.22
Freiburg

Hakenkreuze und "Z" in Fahrzeuge gekratzt

In der Nacht auf den 21.05.2022 wurden im Bereich der Karlstraße in Neuburg und Herdern mehrere geparkte Fahrzeuge u.a. mit Hakenkreuzen und "Z" zerkratzt.

20.05.22
Karlsruhe

Antisemitische Straftat

Sachbeschädigung § 303 StGB

19.05.22
Ravensburg

Antisemitische Straftat

Volksverhetzung § 130 StGB

19.05.22
Backnang

Mann zeigt "Hitlergruß" und geht Passant_innen aggressiv an

Ein 48-jähriger Mann rief "Sieg Heil", zeigte den "Hitlergruß" und ging andere Passant_innen aggressiv an.

19.05.22
Stuttgart

Zettel mit volksverhetzendem und rassistischem Inhalt angebracht

In der Nacht auf den 19.05.2022 wurden an mehreren Gebäuden, Briefkästen und Verkehrszeichen an der Großen Flaterstraße und an der Leinfelder Straße Zettel mit volksverhetzendem, rassistischem Inhalt angebracht.

18.05.22
Freiburg

Antisemitische Beleidigung und Vortäuschung einer Straftat

Ein Mann beleidigte in einem Lebensmittelgeschäft in der Eisenbahnstraße Kund_innen und Angestellte unter anderem auch antisemitisch. Nachdem ein Hausverbot ihm gegenüber ausgesprochen wurde, täuschte er zudem vor, dass er durch Mitarbeitende geschlagen worden sei.

17.05.22
Ellwangen

Antisemitische Straftat

Volksverhetzung § 130 StGB

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